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Ride 30 - Pentas - Sommerride - Ober-Bölchen (CH) 321 km

Ride 30 - Pentas - Sommerride - Gruppenbild - Ober-Bölchen (CH)
Ride 30 - Pentas - Sommerride - Gruppenbild - Ober-Bölchen (CH)

Distanz:
321 km (inkl Anfahrten)

Wetter:
Nach dem Motto, dass auch Petrus mit den Biker zwischenzeitlich ein Einsehen hat, bescherte er uns ein Kaiserwetter wie man es nicht besser hätte haben können. Das Wetter trägt 50% zum Erfolg eines Rides bei. Auch an meinen Rides ist es so - sage ich doch immer, dass ich bei diesem Wetter die “Knechte schicken” könne und es kommt sicherlich nicht verkehrt heraus.

Bericht:
Die restlichen 50 % gebühren eindeutig unserem Road Captain der es verstanden hatte, den Teilnehmern ein tolles, abwechslungsreiches Land zu zeigen und dies Nota bene in unterschiedlichen Geländekammern und Gegenden. 
Nachdem wir vor dem Start die Erläuterungen über das “Schottische System” intus konsumierten, starteten die Motoren und ab ging es durch das Worblental. Elegant umschiffte unser Road Captain Summiswald (wo ja bekanntlich gleichzeitig die grosse 14. Internationale Dead Rider Biker-Party stattfand) um nach Affoltern zu gelangen ohne dabei die Hauptstrassen zu benutzen.
Hier gab es einen ersten kleinen Zwischenhalt (einige versorgten sich in der Bäckerei mit etwas Nachschub - für verpasstes Frühstück …😜).
Weiter ging es durch tolle Wege über das hügelige Emmental hinein in das Luzerner Hinterland nach Mauensee.
Im Rest. Rössli gab es den verdienten Kaffeehalt.
Nach dem Streckenplan hatte ich im Raum Niedergösgen mit mehr Verkehr gerechnet, so wie es uns auch prophezeit wurde, aber es funktionierte einwandfrei und man überwand diesen Verkehrsknotenpunkt ohne Schwierigkeiten. 
Auf der Saalhöhe gab es einen nächsten Kurzhalt (auch Fotos wurden hier gemacht).

In Magden erreichten wir unseren nördlichsten Punkt und siehe da, mein Handy hatte das auch schon mitgekriegt (ich hatte plötzlich einen deutschen Provider).
Auf dem Weg haben wir auch schon die letzten Kirschen entdeckt (schade ich hätte gerne noch eine Handvoll davon genossen).

Dafür hatten wir mehr Augen für diese Gegend, die es auch wieder in sich hatte. So manche überwundene Höhe ermöglichten den Blick in neue Täler und Weiten.
Im Berghaus Oberbölchen gab es den erwarteten Mittagshalt.
Glücklicherweise zog jetzt eine leichte Bewölkung auf und so hielt sich auch die Wärme für die restliche Rückfahrt in Grenzen. 
Nach wie vor fuhren wir tolle Nebenstrassen und ich hatte das Gefühl, schon lange nicht mehr eine so schöne Strecke in der Schweiz befahren zu haben.
Nach dem Passwang gab es einen letzten kurzen Streckenhalt bei Ramiswil. 
Den letzten Abschnitt war im Nu genommen und wir haben im Rest. Löwen in Niederösch noch unseren “Einkehrschwung” absolviert ehe wir uns von allen verabschiedeten und die Heimfahrt unter die Räder nahmen.
Diese Strecke werde ich sicherlich bei einer nächsten Gelegenheit noch einmal fahren.
Wir danken den Teilnehmern, Organisatoren und vor allem dem Road Captain für diesen tollen Tag.

PS. Das “Schottische System” hat sich einmal mehr bewährt.

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