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Ride 10 - Pentas - Frühjahrs-Ride - Col du Pillon (CH)

Pentas, Frühjahrs-Ride, Col du Pillon (CH)
Pentas, Frühjahrs-Ride, Col du Pillon (CH)

Distanz: mindestens 230 km für alle Teilnehmer (gem. Road Captain); bei uns waren es 285 km (inkl. Anfahrt / Heimweg)

Wetter: gemäss Prognosen am frühen Vormittag Regen mit Aufhellungen und je länger der Tag, gegen Westen mit sonnigen Abschnitten.
Wir haben Petrus auf unserer Seite und er hilft den Pentas meistens mit dem Wetter aus.

Bericht:
Einzig der Start bis Eingang des Simmentals ging etwas in die Hosen.
Wir, wo normalerweise keine Autobahn fahren, befanden uns plötzlich mit dem Konvoi auf der Autobahn und dieser Strassentyp war in keiner Art und Weise für den Pentas-Ausflug vorgesehen.
Durch diesen Umstand hat der Road Captain am Anfang etwas die Übersicht verloren und vergass die wichtigen “Wegweiser” zu setzen und mancher im Konvoi sah sich plötzlich vor dem Problem, wo sie nun weiterfahren sollen. So konnte ich über Funk Gertrud die Anweisung geben, mir ab der Autobahnauffahrt (notabene noch in die falsche Richtung) zu folgen, um dieselbe Autobahn sofort bei der nächsten Ausfahrt wieder verlassen zu können.
Die zwei vor uns fahrenden Bikes fuhren Richtung Basel-Zürich weiter und kurz vor der Ausfahrt “Wankdorf” sahen wir auf der Gegenfahrbahn einen Pulk Pentas wieder in die andere Richtung fahren. So wusste ich sofort, dass diese ebenfalls die Ausfahrt “Wankdorf” genommen haben müssen - auch wenn niemand an der Verzweigung stand.
Und richtig - unten an der Kreuzung stand Raymond und zeigte uns die Richtung zur nächsten Autobahnauffahrt, wo ebenfalls Markus stand und uns den Weg zurück über die Autobahn anzeigte. Ich konnte den beiden nur noch zurufen, dass wir die letzten waren und kein Schlussfahrer kommen werde - da ich im Spiegel mitbekam, dass dieser uns nicht mehr folgte und selber seine Strecke wählte - was auch nicht richtig war.
So fuhren Gertrud und ich auf der Landstrasse zum Brodhüsi und dort habe ich mich für einen Anruf (Hügs oder Alain) vorbereitet als plötzlich aus dem Nichts auch Raymond und Markus auftauchten (wir haben aber unterschiedliche Anfahtswege genommen). Es gesellte sich noch Res dazu. Mit folttem Tempo versuchten wir nun das Simmental zu erobern und gelangten zusammen kurz vor Zweisimmen auf die uns winkenden Pentas, die uns zum Kaffeehalt erwarteten - es war nur gut, dass es durch das Simmental nicht viele Abzweigmöglichkeiten gab und so fanden wir uns hier alle wieder zusammen.

Dieser Kaffeehalt zeigte mir auch wieder deutlich, dass man über alles sprechen kann aber es sollte nicht vergessen werden, dass der Road Captain sowie der Schlussfahrer bei einem Konvoi extrem gefordert sind und es trotz allem auch mal anders laufen kann.
Der Weg auf den Col du Pillon bot keine weiteren Probleme.
Oben angelangt, veranlasste uns der Halt zu einem Gruppenfoto doch die Kälte liess uns nicht allzu lange ausharren.

So stachen wir in einem langgezogenen “Tatzelwurm” den Berg hinunter Richtung Ormont-Dessus, wo uns der Road-Captain im Rest. “Chez Lacroix” das Mittagessen reserviert hatte (und auch das muss gesagt sein) - er hat ein “Super-Essen” zu einem unschlagbaren Konkurrenzpreis organisiert - es war herrlich! Danke Alain.

Nach diesem gebührenden Halt folgte der “Col des Mosses” über Epagny zur Verzweigung Bulle - Broc, wo ein grosses Tanken angesagt war.
Mit frischem Sprit nahm man die Schlussetappe in Angriff welche uns über Broc dem Greyerzersee entlang bis La Roche führte.
Hier hat Alain eine Schlaufe eingebaut, die ich bis anhin nicht kannte und die uns die Staumauer des Greyerzersees zeigte. Fahr ich wieder einmal!
Zurück auf der Hauptstrasse fand auch Alain den Weg, das Epizentrum Freiburg (verkehrstechnisch gesehen) grossräumig zu umfahren, um so nach Schwarzenburg ans Ziel unseres Rides zu gelangen.
Nach dem Einkehrschwung fuhren wir bei schönem Wetter die Reststrecke über Flamatt nach Hause und hatten eine weitere tolle Fahrt mit den Pentas erlebt.
Wir danken allen Beteiligten für diesen guten “Bikertag”!

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