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Ride 19 - Tourenwoche - 1. Italientour abgebrochen und Ersatztour gefahren (A)

Tourenwoche, Kaffeehalt beim Strasswirt, Danz (A)
Tourenwoche, Kaffeehalt beim Strasswirt, Danz (A)

Distanz: 201 km

 

Wetter: Zuerst stark bewölkt und ab Kaffeehalt Regen ohne Ende.

 

Bericht:
Es hätte eine wunderbare Tour über den Plöckenpass, hinein in die Dolomiten werden sollen, aber Petrus war dagegen.
So gestaltete sich eigentlich nur die Fahrt bis zum Kaffeehalt als normal. Über eine eigene Achse (für die meisten unbekannt), gelangten wir nach Hermagor, um von hier aus mit einem Zwischenstop beim Strasswirt, eine weitere unbekannte Achse in Angriff zu nehmen.
Die immer dunkleren Wolken liessen nichts Gutes erahnen.
Gerade hatten wir es uns im Garten beim Strasswirt gemütlich gemacht, als es zu “pissen” begann (“regnen” wäre hier ein wenig untertrieben). So flüchteten wir ins Innere des Gebäudes. Wir dachten zuerst - na, ja ein Gewitter-Regen.
Rasch zeichnete sich ab, dass dieser Regen ein Dauerregen werden würde und so beschlossen wir, die 1. Italientour abzubrechen.
Unter der gütigen Mithilfe von Sandra (geb. Italienerin) konnten wir das Mittagessen in Sauris rechtzeitig stornieren.
Ich gebe zu, unter diesen Bedingungen wäre die Route in die Dolomiten schon mit Ungewissheit verbunden gewesen und wir wollen ja keine Risiken eingehen.

So organisierte ich ein Mittagessen am Weissensee, wo wir verabredungsgemäss eine Stunde später eintreffen sollten.
Über die Hauptstrasse fuhren wir über Hermagor zurück, um alsbald bei Sankt Stefan im Gailtal die Strasse zu verlassen, um über die Windische Höhe an den Weissensee zu gelangen.
Auf dem Campingplatz “Ronacher” wurden wir schon erwartet und die Tische waren reserviert. Also nichts wir rein und der “Spaghetti-Schmaus” erfreute unsere Herzen und stimmte uns, trotz garstigem Wetter, wieder etwas optimistischer.
Vom Weissensee zurück improvisierte ich den Weg über Stockenboi, um die Drau zu überqueren und in Olsach auf die L37 zu gelangen.
Wir kamen auf dieser Strecke trotz Regen gut voran, weil wir praktisch keinen Verkehr hatten. Kurz nach dem Einbiegen in die L39 erhielt ich von Gertrud die Mitteilung, dass ein Motorrad nicht mehr kommt (Hinterrad-Probleme). Also suchte ich eine günstige Anhalte-Möglichkeit, um mit dem Konvoi auf den Schlussfahrer zu warten.
1. Ausfall eines Motorrades.

Zuhinterst haben sie den Fahrer und die Sozia mitgenommen und so waren wir wieder komplett, aber halt - es gab ja noch eine Maschine mit Kupplungsproblemen.
Der Fahrer beschied mir, dass er in diesem Falle sein Bike auch stehen lasse, zumal ich den Rücktransport beider Maschinen sicherstellte (mit meinem Transporter).
2. Ausfall eines Motorrades.

Das 2. Bike war glücklicherweise nicht allzu weit vom 1. Bike entfernt und liess sich mit einer Fahrt für beide Motorräder bewerkstelligen.
Ich wollte die Stadt Villach grossräumig umfahren, um so auf dem kürzesten Weg und mit wenigen Stops nach St. Jakob zu gelangen. Daher wählte ich die Strecke über Puch - Treffen - St. Michael - Wernberg - an die Tankstelle Selpritsch (wo wir alle unsere Maschinen für den nächsten Tag flott machten), um nach weiteren 7 km das Tagesziel “Thomashof” wieder zu erreichen.
Sofort machten wir uns (2 Driver) und ich auf, um die Motorräder zurück zu holen.
Nach weiteren ca. 1,5 Stunden hatten wir auch das geschafft, und liessen uns kulinarisch verwöhnen.

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