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Ride 20 - Tourenwoche - Steiermark - Sölk-Pass > Hohe Tauern (A)

Tourenwoche, Halt auf dem Sölk-Pass (A)
Tourenwoche, Halt auf dem Sölk-Pass (A)

Distanz: 375 km

Strecke: Ossiach > Sölkpass > St. Nikolai > Stein an der Enns > Rottenmann > Trieben > Hohentauern > Niederwölz > Velden

Wetter: Bewölkt - Regen - Sonnenschein - Regen in bunter Folge.

Bericht:
Durch die Reparaturen an den Motorrädern war das Teilnehmerfeld etwas kleiner als üblich. Ebenfalls hielt das Schlechtwetter auch andere Teilnehmer ab, an dieser Tour teilzunehmen (undichte Regenhosen).
So starteten wir bereits in den Regenhosen die Tour - waren die Strassen doch noch nass, aber es blieb mehr oder weniger trocken bis zum Kaffeehalt.
Im Gasthaus Wurzer hatten wir unseren Kaffeehalt und benutzten die Gelegenheit, uns regendicht zu machen.
Kurz vor Flattnitz begann es wieder zu regnen und so machte die steirische Holzstrasse (die ohnehin nicht, auch im trockenen Zustand, zu den besten gehört) eine langsamere Fahrweise notwendig, um nicht in eines der Schlaglöcher zu gelangen oder wegzurutschen.

Kurz nach St. Ruprecht, in Richtung Murau, kam uns eine 3er-Gruppe entgegen und Gertrud meinte, sie hätte die HFF-ler (Bernd, Trudi & Ütti) gesichtet. Ich habe die Gruppe wohl gesehen, aber mich zu fest auf unseren Konvoi konzentriert, um wirklich jemanden in voller Regenmontur zu erkennen. Sollte es so sein, - ein Sorry.

In Murau bogen wir ab, um den Sölkpass unter die Räder zu nehmen.
Oben angelangt hielt ich an, um auch auf den Schlussfahrer zu warten.
Da kam auch schon Sabine und es fehlte nur noch das Gespann mit unserem Schlussfahrer Calle. Eine erste Abklärung zeigte, dass ca. 3-6 km vor der Passhöhe sein Gespann stehen geblieben sei und er seine Kupplung abkühlen lassen müsse, um ca. 15 Minuten später nachzufahren.
Wir entschlossen uns weiterzufahren, um unterhalb des Passes beim Ödwirt den Mittagshalt zu machen und auf das Gespann zu warten.
Als nach einer gewissen Zeit niemand auftauchte, fuhr Raymond zurück und brachte die Nachricht, dass die Maschine nicht mehr anzubringen sei und die Hilfe des ADAC notwendig sei, um das Gespann aufzuladen. Er brachte auch gleich die Memberkarte von Calle mit, da er dort oben keine Netz-Verbindung hatte.

So organisierten wir zuerst ein mobiles Mittagessen mit einem Bier, welches Anita mit ihrem Trike nun seinerseits zu Calle brachte (sie liess auch gleich ihr Handy bei ihm - welches funktionierte), um dafür ihren Frank auf dem Trike mitzunehmen.
Ich organisierte ferner den ADAC (mit grossen Schwierigkeiten - da sie keine Koordinaten kennen und nur einen Strassennahmen mit Hausnummer eingeben können !!??!!).
Meine Angaben waren von Anfang an 3-6 km vor Passhöhe an der Pass-Strasse von Murau her! Bis das der 20er gefallen war, dauerte es!

Von nun an hatte Calle mit mir über das Handy Kontakt und orientierte mich, was ging. So wusste ich, dass er nach einer Stunde abgeholt wurde und er auf dem Weg zum Harley Dealer in Klagenfurt war.
Also versprach ich ihm auch, dass wir ihn dort abholen würden. 
3. Ausfall eines Motorrades (Gespann).

Inzwischen hatten wir einen grossen zeitlichen Rückstand auf die Fahrtabelle. Ich orientierte unser Hotel, dass wir später zurück seien und wir fuhren über Hohentauern, um im Rest. Papillon in Möderbrugg den Kaffeehalt zu machen.
Hier hatten wir für kurze Zeit etwas Sonnenschein.
Doch schon kurz nach dem Start gab es die nächste Dusche.
Wir fuhren flott über St. Veith an der Glan und anstelle wir über Moosburg, am Wörthersee entlang den Thomashof anvisierten, benutzten wir die Gelegenheit, um mit einer kleinen Schlaufe neben Wölfnitz vorbei, nach Klagenfurt zu kommen um auch noch Calle abzuholen. Er fuhr nun zum 1. Mal ein Trike anstelle seines Gespannes.

Am Südufer des Wörthersee entlang, peilten wir unser Hotel an und es dunkelte sehr schnell ein. Wir kamen alle zusammen, zwar spät (nach 20:00) aber eben zusammen an und ich war froh, dass wir dies alles so lösen konnten.

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