· 

Ride 24 - Tourenwoche - Slowenientour (A-SLO)

Tourenwoche, Lancovo (SLO)
Tourenwoche, Lancovo (SLO)
Tourenwoche, Gruppenbild, Thomashof, Mühlbach (A)
Tourenwoche, Gruppenbild, Thomashof, Mühlbach (A)

Distanz: 216 km

Strecke: Loiblpass > Kropa > Hrib > Seebergsattel (1'242 m) > Schaidasattel (1'070 m) > Ferlach

Wetter: Und wieder regnete es kurz nachdem wir über den Loibl-Pass fuhren. Der Rest war auch nicht wirkliches Biker-Wetter.

Bericht:
Es war unsere letzte Tour, also sollte sie etwas kürzer sein als die anderen, damit wir nach der Rückkehr sofort verladen, packen etc. konnten.

Wir fuhren über den Loibl-Pass nach Slowenien. Die Strecke von Bistrica Pri Tržiču nach Begunje Na Gorenjskem war gesperrt. Also mussten wir auch hier eine Routen-Änderung vornehmen (daher unsere Loibl-Spezial Rekog Tour vom 12.06.), um unseren Kaffeehalt im “Caffe Pr'Hostarju, Lancovo” zu machen. Warum ich dieses CaffeCaffe “fett” geschrieben habe? Diesen Name müsst Ihr Euch merken !!!
Was wir hier erlebt haben, ist ein Novum gewesen und sucht seinesgleichen!
Der Reihe nach:
Es waren 3 grosse Tische für uns reserviert. Alle kriegten gleich bei Ankunft ein Glas Wasser. Wir bestellten die Getränke nach unseren Wünschen.
Vor dem Anziehen der Regenkleider ging ich als erster an die Theke und wollte meine Getränke bezahlen. In diesem Moment erklärte mir die Serviertochter, dass wir uns noch etwas gedulden müssten - sie hätten etwas vorbereitet, aber da sie nicht wussten, ob wir bei diesem Wetter fahren und auch wirklich zu ihnen kommen würden, bräuchten sie noch ein paar Minuten.

Und wirklich es ging nicht lange und auf jedem Tisch stand eine Platte mit Fleisch, Käse, Gurken, Paprikaschoten, Brot und sie forderten uns auf, uns zu bedienen.
Eigentlich hatten wir noch keinen grossen Hunger - aber was machen Biker in diesem Moment? - Sie greifen herzhaft zu und das taten wir auch.
Es versteht sich von alleine, dass diese Geste in diesem Caffe nicht “ungesühnt” blieb und die meisten ein überaus grosszügiges Trinkgeld für diese Gastfreundschaft gaben. (Hei - Gastro-Marketing-Leute, merkt Ihr etwas?!).

Es war klar, dass diese Pause nun etwas länger dauerte und draussen goss es in Kübeln. Also schlug ich vor - die schmale Strasse über Jamnik > Drazgose > Zelezniki zu meiden und statt dessen direkt nach Preddvor zu fahren, damit wir auf die angemeldete Zeit zum Mittagessen kämen.
In Anbetracht der misslichen Wetterverhältnisse waren alle einverstanden.
Der Regen prasselte nun so richtig nieder und wir machten uns schon “wasserfest”. Und weiter fuhren wir nach Preddvor, wo wir im Hotel Bor, an einem kleinen Seelein, den Mittagshalt organisiert hatten.

Nach dem Essen fuhren wir über den Seebergsattel und wir kamen flott voran. Kurz nach Bad Eisenkappel führte ich den Konvoi zu “Florian”. Hier folgte meine Überraschung - es gab nicht nur den Kaffeehalt - nein, ein kleines Oldtimer Museum lud zur Besichtigung ein.

Die Rückfahrt folgte über den Schaida-Sattel, am Freibacher-Stausee vorbei, über Ferlach zurück zum Thomashof, wo auch sofort mit der Verladeaktion begonnen wurde. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0