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Ride 28 - an die Gestaden des Vierwaldstätter-Sees (CH)

Streckenplan an die Gestaden des Vierwaldstätter-Sees (CH)
Streckenplan an die Gestaden des Vierwaldstätter-Sees (CH)

Distanz: 310 km

Wetter: Anfangs sonnig und immer stärker bewölkt; am Nachmittag wieder vermehrt sonnig - kein Regen 

Bericht:
Eigentlich war die Strecke anders angedacht.
Wir wollten mit der Fähre über den Vierwaldstätter-See um den Pragelpass (der nur unter der Woche befahrbar ist) zu erleben. Die Rückfahrt über den Klausen und Susten wäre eine ideale Fortsetzung gewesen (total 423 km).

So starteten wir um 07:00 zu Hause und kamen zügig am Thunersee und Brienzersee entlang über den Brünig. In Stans wollten wir - nachdem wir ohnehin dort durchfuhren - einen kurzen Halt bei Extablish machen, um uns die Neuigkeiten der Gegensprechanlagen anzusehen.
Da wir mit unseren SENA-Geräten hin und wieder auch Probleme hatten, liessen wir die Einstellungen durch Marco kontrollieren. Wir wurden mit Bravour bedient und setzten, nach einer längeren Pause als vorgesehen, unsere Fahrt fort um allenfalls die Fähre um 11:30 in Beckenried zu erreichen.

In Beckenried angekommen, mussten wir noch ca. 10 Minuten auf die Fähre warten und in dieser Phase nahm die Bewölkung in beängstigtem Masse zu, dass wir unmittelbar mit Regen rechen mussten (auch der Blick Richtung Innerschweiz liess keine Hoffnung zu). So beschlossen wir schweren Herzens, die Übung “Pragelpass” abzubrechen, um diese bei einem schöneren Tag nachzuholen.

Was nun - also wählte ich eine neue Strecke für den Rückweg.
So fuhren wir über Stans nach Sarnen, um über den Glaubenberg-Pass das Entlebuch zu erreichen, wo wir so um die Mittagszeit eintrafen. Gertrud erkundigte sich über einen allfälligen Mittagshalt an der Tankstelle. Ich vertröstete sie auf eine Überraschung - in Trubschachen wartete die Firma Kambly mit einer Süsswaren-Degustation auf uns. So fuhren wir auf direktem Weg dorthin.
Nach der Degustation und einem kleinen Einkauf mit Kaffeehalt, reizte mich eher die Strecke über den Schallenberg, um über Schwarzenburg nach Hause zu gelangen, anstelle durch das Emmental zu fahren.

Vom Schallenberg an, lockerte sich die Bewölkung merklich auf und es wurde schon wieder sehr warm, so dass zumindest der Nachmittag den Vormittag kompensierte und wir einen tollen Tagesabschluss hatten, als wir wieder zu Hause auf der Matte standen.

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