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Ride 44 - Iber-Tour - Vila Nova de Milfontes > Monte Gordo (P)

Iber-Tour 2015, Cabo de São Vicente (P)
Iber-Tour 2015, Cabo de São Vicente (P)

Distanz: 301 km

Wetter: sehr schön und heiss.

Bericht:
Über Nacht erhielt Christian noch stärkere Ohrenschmerzen - so, dass wir eine medizinische Betreuung brauchten (er ist ja wahrlich hart im Nehmen! es sind jetzt gut 8 Tage vergangen seit die Schmerzen anfingen). Vorne in der Ecke von Vila Nova de Milfontes soll es einen Samariterposten geben und so fuhren wir hin. Leider war der nur während einer kurzen Zeitdauer im späteren Tag besetzt. So suchten wir die Apotheke im Ort auf und erkundigten uns nach dem nächsten Arzt. Ja, ja, der nächste Arzt sei in Odemira und man beschrieb mir
den ungefähren Weg dorthin. Also musste sich unser armer Kerl noch weitere 25 km gedulden bis wir in Odemira eintrafen - aber wir fanden den Arzt auf Anhieb. Entgegen unserer Befürchtungen (Wartesaal voller Leute) lange warten zu müssen, kam Christian sogleich an die Reihe und ich begleitet ihn als Dolmetscher.

Die Verständigung war nicht so einfach - der Arzt sprach weder Deutsch, Französisch noch Englisch - und trotzdem
klappte es. Eine veritable Mittelohrentzündung war das Resultat. Die Medikamente welche er verschrieb, konnten wir gleich in der nebenanliegenden Apotheke beziehen. Was das Beste war, das Ganze (Arzt und Apotheke) kostete keine € 50.- , welch traumhafte Preise für uns Schweizer …
Einen Hacken hatte das Prozedere gleichwohl - Christian musste während den folgenden 8 Tage auf Alkohol verzichten, aber es gab zum Glück auch noch alkoholfreies Bier. Mit einer
kleinen Verzögerung auf die Zeittabelle fuhren wir Richtung Sagres und besuchten den süd-westlichsten Punkt des Festlandes Europas, den Cabo de São Vicente.
Den Hunger stillten wir mit einer „letzten Bratwurst vor Amerika“ beim gleichnamigen Stand und den Durst löschten wir mit Mineralwasser.
Eine weitere schöne Brücke passierten wir über den Rio Arade bei Portimão um über Albufeira - Faro nach Monte Gordo zu gelangen, wo uns nach dem Hotel-Check-in ein mediterranes Abendessen im Ort erwartete. A Cabana gab es immer noch, leider mit einer anderen Crew und anderer Küche.

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