· 

Ride 45 - Iber-Tour - Monte Gordo (P) > Jerez de la Frontera (E)

Iber-Tour 2015, Sevilla
Iber-Tour 2015, Sevilla

Distanz: 314 km

Wetter:
beim Start noch etwas Dunst, sehr schön und extrem heiss.

Bericht:
In unserem gebuchten Hotel gab es kein Frühstück. So machten wir uns schon sehr früh auf, um im „Pingo doce“ ein Frühstück einzunehmen und auch gleichzeitig Reiseproviant zu besorgen.
Mit einer weiteren schönen Brücke über den Rio Guadiana, bei Castro Marim, verliessen wir Portugal um uns wieder Spanien zu widmen. Der Weg führte uns über Huelva (zweitgrösster Hafen Spaniens) der Küste „Golf von Cádiz“ entlang um nach El Rocío (Wallfahrtsort) zu gelangen, den ich aus einer früheren Besichtigung kannte. In El Rocío hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben sei. Der Ort ist auf Sand gebaut, d.h. überall sind die Strassen
im Ort selber (ungeteert) mit Sand und ist vom Bild her ein typischer „Western-Ort“, in dem auch solche Filme gedreht wurden. Im Gegensatz zu meinem 1. Besuch um Pfingsten 2004 mit ca. 1 Million Pilger (Romeros) war es richtig ruhig im Ort und hatte nur wenig Verkehr.

So konnten wir auch direkt in den Ort reinfahren - aber nur die Hauptstrasse eignete sich mehr oder weniger (festgepresster Sand) und sobald man die Hauptstrasse verliess, nur noch losen Treibsand und sehr schwierig mit den Mopeds zu befahren. (siehe auch unsere Fotos).
Der Ort eignet sich vor allem als Pferde-Paradies. Nach Besichtigung und einem Durstlöscher verliessen wir diesen Ort um nach Sevilla zu kommen. 
So um die Mittagszeit kamen wir in Sevilla an. Die Hitze liess nicht allzu viel zu. Also hielten wir uns mehrheitlich im Schatten auf, beschränkten uns auf die Besichtigung des Maria-Louisa-Parks und seiner Umgebung mit gleichzeitiger Lunch-Pause.
Der Besuch eines weiteren Harley-Dealers in Sevilla-Bellavista erwies sich als Reinfall - wegen Ferien geschlossen (übrigens fast alle Dealer in E/P haben im August wegen Ferien zu!!!). Also nach Möglichkeit nie im August in diesen Länder mit einer Harley unterwegs sein - es wäre keine Pannenhilfe vorhanden!
So landeten wir am nächsten Nächtigungs-Ort in Jerez de la Frontera. Auch hier wieder nach dem Prozedere - Check-In, Duschen, Umziehen - erfolgte ein kleiner Rundgang im Ort inkl. einem Abendessen unter freiem Himmel.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0