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Ride 46 - Iber-Tour - Jerez de la Frontera > Ronda (E)

Iber-Tour 2015, Ronda uns seine Umgebung (E)
Iber-Tour 2015, Ronda uns seine Umgebung (E)

Distanz: 237 km

Wetter:
Vormittag sehr starke Bewölkung (wir glaubten es gibt Regen) beim Start und gegen Mittag immer mehr Aufhellungen bis zu einem „Grand Beau“ in Ronda.

Bericht:
Bei Zeiten fuhren wir los (tankten noch unsere Bikes in Jerez) da wir dies aus praktischen Gründen einmal am Vortag unterliessen.
Den ersten Halt machten wir auf der N-340 bei El Cuartón (Aussichtspunkt El Mirador). Bei sehr schönem und klaren Wetter sieht man über die „Strasse von Gibraltar“ den afrikanische Kontinent ca. auf der Höhe von Abyle. Uns blieb diese Sicht leider verborgen. Dafür gab es einen Blick Richtung Landesinnere und in unmittelbarer Nähe hatte es Windräder zuhauf.
Jetzt fuhren wir den Pass runter um über die A-7 bei Algeciras zu gelangen nicht ohne vorher noch einen Blick über die Bucht von Algeciras nach Gibraltar getätigt zu haben.
Aber auch Gibraltar lag zu diesem Zeitpunkt noch etwas unter einer „Dunsthaube“ und es war nicht alles klar erkennbar. In Taraquilla verliessen wir die A-7 wieder um über die A-405 in das Gebirge zu fahren. Dies ist eine absolut tolle Bikerstrecke und führte uns entlang des „Parque Natural de los Alcornocales“. Wir hatten praktisch keinen Verkehr und hielten bei Gaucin (Blacon de la Serrania) an, um ein paar Bilder der schönen und wilden Gegend zu schiessen. Jetzt besserte sich auch das Wetter zusehend. 
Einige Km weiter gab es für uns den längst verdienten Mittagshalt. Das Rest. Breñaverde bereitete uns eine herrliche Mahlzeit zu und wir genossen das Essen, im Schatten auf der gedeckten Veranda, schon wieder sehr. Nach Gaucin gab es noch mehrere „Mirador’s“ die uns zu einem Halt einluden, um die Gegend in Ruhe anzuschauen.

In Ronda angekommen, hatten es die Touristen auf Sabine abgesehen, hatten sie doch wahrscheinlich noch nicht so oft ein so schönes Trike gesehen.
Nach dem Verstauen unseres Gepäckes im Hotel mussten wir in der Tiefgarage im Stadtkern noch unsere Bikes „verschlaufen“. Dabei erhielt jeder eine Parkkarte ohne weiteren Kommentar.

Der Rückweg zu Fuss, liess uns doch schon einige Sehenswürdigkeiten von Ronda sehen. Es war imposant in die Schluchten zu schauen und wir fragten uns, ob diese Felsen mit den Bauten darauf auch einem Erdbeben standhalten könnten. Zurück im Hotel gönnten wir uns zuerst eine Glace für die Damen und ein Bier (davon eines ohne Alkohol) für die Herren. Tat das gut. Das Wetter war in der Zwischenzeit nur noch schön und warm. Wir verabredeten uns zu einem späteren, weiteren Spaziergang mit Nachtessen im Ort. Die weiteren Sehenswürdigkeiten waren top und erfreuten unsere Herzen.
Das Nachtessen dagegen war ein Flop. Wir haben in einem Strassenrestaurant neben Sangria auch eine Pizza bestellt. Es sollten die schlechtesten Pizzas, die wir je vorgesetzt bekamen, werden. Absolut nicht essbar - wir liessen sie teilweise auch stehen. 
Ah, eh ich es vergesse, möchte ich noch Reklame für dieses Restaurant machen:
Es hiess Rest. La Terminal, Calle Molino 6, 29400 Ronda! 👎🏻😠
Dafür gönnten wir uns auf dem Rückweg ein Eis und besichtigten den Ort, der durch das Einnachten mit seiner Beleuchtung noch einmal ein anderes Gesicht bekam und diese Stimmung entschädigte uns für das schlechte Essen.
Ronda ist eine Reise wert!

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