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Iber-Tour - Barcelona (E)

Iber-Tour 2015, Bsilica de la Sagrada Familia, Barcelona (E)
Iber-Tour 2015, Bsilica de la Sagrada Familia, Barcelona (E)

Distanz: City-Tour ohne Bike

 

Wetter: immer noch schön und heiss, aber doch schon vermehrt vorüberziehende Wolkenfelder.

 

Bericht:

Heute war für unsere Bikes ein Ruhetag angesagt.

Vor unserem Hotel war eine City-Bus Haltestelle und so lösten wir hier eine Tageskarte für Barcelona. Weil wir schon sehr früh unterwegs waren, hatten wir beim Start noch freie Platzwahl.

Wir haben als erstes zwei Hotspots festgelegt:

No 01: Basilica de la Sagrada Familia

No 02: Park Güell

Klar schauten wir unterwegs darauf, dass wir auch noch von den anderen Sehenswürdigkeiten etwas erhaschen konnten.

Es gibt 3 farbliche Routen durch Barcelona: die Rote, die Blaue und die Grüne.

So liessen wir uns auf der 1. Fahrt (rote Route) bis zum Placa de Catalunya fahren, wo wir  umsteigen mussten (blaue Route), um zur Sagrada Familia zu gelangen.

Dabei kamen wir bereits an folgenden Sehenswürdigkeiten vorbei:

  • Spanisches Dorf = 117 Nachbauten (nicht immer originalgetreue) aus allen Epochen, Kulturen und Regionen Spaniens.
  • Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC).
  • Anella Olympica = Olympische Ring auf dem Montjuïc, Zentrum und wichtigster Wettkampfschauplatz während der Olympiade 1992.
  • Fundació Joan Miró = ihm gewidmetes Museum der Modernen Kunst.
  • Telefèric de Montjuïc = eine kuppelbare Einseil-Kabinenbahn auf den Montjuïc.
  • Jardins de Mossèn Costa i Llobera = gehören zu den bedeutendsten Themengärten Europas. Exotische Gewächse aus aller Welt, vor allem aber Kakteen.
  • World Trade Center Barcelona = auf der Moll de Barcelona, direkt am Hafenbecken, Büro- und Geschäftsräume.
  • Pesseig de Colom = grossen Boulevard mit dem Meer verbunden, und wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1888 eröffnet.
  • Port Vell = alter Hafen.
  • Museu d’Història de Catalunya = die Geschichte Kataloniens von der Steinzeit bis heute.
  • Port Olympic = direkt am Meer, neuer Olympiahafen der heute ein beliebter Yachthaben ist (Nachtleben).

 

Nach dem Umsteigen auf dem Placa de Catalunya (blaue Route):

  •  Casa Batlló = Antoni Gaudis wohl schönstes Haus in Barcelona.
  • Passeig de Gràcia = Casa Milà (auch als “La Pedrera” bekannt) ist ein weiteres Gaudi Haus
  • No 01: Ankunft Sagrada Familia = ist eine römisch-katholische Basilika in Barcelona. Der Bau der von Antoni Gaudi im Stil des Modernisme entworfenen Kirche ist bis heute unvollendet. Er wurde1882 begonnen und soll nach aktueller Planung 2026 zum 100. Todestag von Gaudi fertiggestellt werden.
  •  Gràcia = Künstlerviertel in Barcelona
  • No 02: Ankunft Park Güell = so einfach war es auch wieder nicht. Es folgte ein Fussmarsch mit ziemlich grosser Steigung. Grosse Warteschlange vor dem Eintritt. Der Fussmarsch hatte uns eigentlich schon gereicht und weil man vieles schon von Aussen sehen konnte, haben wir auf einen Eintritt verzichtet (nur die 4-er Bande). Markus ging sich das Ganze einmal anschauen derweilen wir uns in einem Restaurant erfrischten.
  • Auf der Rückfahrt (blaue Route) kamen wir noch beim Stadion des FC Barcelona vorbei und kurz darauf erfolgte die Haltestelle, wo wir wieder umsteigen mussten (rote Route).
    Glücklicherweise war bei dieser Haltestelle eine tolle Konfiserie mit einem Kaffee vorhanden - dies liess uns mehrere Busse überspringen, da wir uns den leckeren Versuchungen nicht widersetzten mochten.

Am Abend machten wir diese Tour ein zweites Mal, mit letztem Bus, aber nur bis Placa de Catalunya. Dort suchten wir ein schönes Restaurant für das Abendessen an der Rambla. Markus verzichtete darauf und schaute sich während dessen die Auslagen der Strassenverkäufer genauer an.

Die Rückfahrt musste vom Placa de Catalunya an den Placa d’Espanya mit der U-Bahn bewältigt werden. Die Ticket lösen war eigentlich kein Problem.

Die Bahn war um diese Zeit überfüllt und nur ein Teil von uns hatte einen Sitzplatz.

Ich war stehen geblieben um die Stationen zu verfolgen und das Aussteigen für die Gruppe zu orchestrieren.

Und so kam es, wie es kommen musste, ich wurde Opfer eines Taschendiebes, ohne dass ich es bemerkt hätte. Ich hatte meinen Geldbeutel in meiner dünnen Sommerhose mit einem Reisverschluss gesichert. Tatsächlich konnte dieser im Gedränge geöffnet werden, ohne dass ich es bemerkt hätte. Und wie ich das Zeichen zum Aussteigen gab, sah glücklicherweise Christian, wie ein Langfinger bei mir zugriff. Er fasste geistesgegenwärtig dessen Handgelenk und hielt seine Hand in die Höhe und rief laut “Jock der hat Deinen Geldbeutel geklaut” - und siehe da, er hatte mein Portemonnaie in der Hand und es war schon offen. Ich konnte dieses nur noch zurück fischen uns schon mussten wir schauen, dass wir schnellstens aussteigen konnten. Die Täter blieben im Zug und kamen somit ungeschoren davon. Klar ist uns das in die Glieder gefahren (ich hatte zwar vorsorglich nicht alles Geld mitgenommen, aber diese € hätten mich trotz allem gereut).

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