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Ride 53 - Iber-Tour - La Seu d'Urgell (E) >  Andorra (AND) > Carcassonne (F)

Iber-Tour 2015, CG-2, Port D'Envalira Passhöhe 2'408 m (AND)
Iber-Tour 2015, CG-2, Port D'Envalira Passhöhe 2'408 m (AND)

Distanz: 198 km

Wetter: heute noch schön mit unterschiedlichen Temperaturen (je nach Höhe).

Bericht:
Trotz einer Vollmondnacht habe ich herrlich gepennt. Das Erwachen des Tages mit einem, sich im Westen sinkenden Vollmond war wunderbar anzusehen. Die heutige Strecke war ja nicht allzu lang und führte uns durch 3 Länder. Dabei überquerten wir eine maximale Scheitelhöhe von 2’415 m ü.M. (Port D’Envalira, Andorra).
Wir merkten schon beim Start, dass es etwas kühler war und wir uns wieder in den Bergen befanden. Das mediterrane Klima dürften wir hinter uns gelassen haben.
In Sant Julià De Lòria (AND) machten wir unseren ersten Halt und sahen uns etwas in diesem Ort um. Klar war wieder einmal Sonntag und viele Geschäfte und Banken hatten zu.
Wir hielten uns nicht lange auf und erklommen die östlichen Pyrenäen. Tolle Strasse, schöne Kurven - was will man mehr als Biker. Ich hatte diese Strasse schon bei anderen Bedingungen (Schnee) befahren und dies war kein Vergleich. Da wir wussten, dass das Benzin in Andorra um einiges billiger war, haben wir am Vortag bei der Ankunft nicht mehr getankt und der Aktionsradius neigte sich dem Ende zu, so dass wir unmittelbar nach der Scheitelhöhe tanken mussten. Was für ein Panorama und was für eine Sicht! Viel besser kann man es gar nicht treffen.

Nun gut, es war ja klar, dass es in Andorra noch andere günstige Sachen gab. So fuhren wir hinunter zum Pas de la Casa (AND) um hier unsere „Grosseinkäufe inkl. Reiseproviant“ zu tätigen. In einem netten Restaurant mit einer charmanten Chefin stillten wir auch noch unseren Durst und konnten Einiges über Andorra erfahren.
Nachdem wir wieder in Frankreich angekommen waren, galt unsere Aufmerksamkeit dem nächsten Pass „Col du Chioula“ 1’431 m. Vor der Passhöhe gab es einen schönen Aussichtspunkt an dem wir kurz einen Fotohalt einlegten, um darauf den Mittagshalt mit einem Lunch auf der Passhöhe zu machen. Hier trafen wir noch auf weitere Biker.
Auf der Fahrt nach Carcassone gab es noch etliche schöne Aussichtpunkte und die Fahrt selber war als solches ein Genuss.
In Carcassone machte sich Markus sofort auf um die Festung anzusehen und brachte uns schöne Bilder zurück. Wir die 4-er Bande zogen es vor, zu relaxen und da ja Christian keine Medikamente mehr einnehmen musste, auch ein oder zwei Bierchen zu geniessen.
In dieser Apéro-Zeit reservierten wir für das Abendessen auch einen Tisch für uns vier.
Markus verpflegte sich in Carcassone.
Ein tolles Abendessen mit einem guten Rotwein rundete den Tag ab.

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