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Ride 03 - Romont-Tour - Vitromusée - Romont (CH) 135 km

2016-05-16 Ride 03 - Romont-Tour - Vitromusée - Romont (CH) - Priska Jacobs (1970) - Porta Transitus 2013
2016-05-16 Ride 03 - Romont-Tour - Vitromusée - Romont (CH) - Priska Jacobs (1970) - Porta Transitus 2013

Distanz: 135 km

 

Wetter: stark bewölkt mit einzelnen Aufhellungen (für's Biken eher etwas unsicher)

 

Bericht:

Heute war wieder einmal so ein Tag der unverplant begann und sich zu einem Top-Tag entwickelte.

Am Vormittag erhielt ich ein Telefon für einen Sponti-Ride (da war das Wetter noch schön). Somit stand einer Zusage nichts im Wege ausser, dass Gertrud nicht mitkommen konnte, da sie am Nachmittag einen Termin hatte.

Pünktlich erschienen Martha und Peter S. bei uns und bei der Besprechung zeigte sich, dass wir nicht ein definiertes Ziel hatten. Einfach nicht "nass" werden lautete das Motto.

 

So fuhren wir los in westlicher Richtung. (Am Abend vernahm ich dann, dass es ca. 5 Minuten nach unserer Abfahrt zu regnen begann - allerdings nicht für lange Zeit). Glücklich ist, wer mutig ist und dafür mit Trockenheit belohnt wird!

Mehrheitlich über Nebenstrassen erreichten wir Romont, das ich mir als Ziel ausgedacht hatte.

Wir besichtigten das Vitromusée im Schloss Romont - und ich darf sagen, da es bei mir eine sehr lange Zeit zurück lag, als ich dies einmal im Schnelldurchlauf gesehen hatte - "es het gfäggt" und wir haben diese Ausstellung sehr genossen.


Was gab es da alles zu sehen:

  • im Treppenhaus
    Ornamentale Glasmalereien aus dem Mittelalter
    zum Beispiel: Fragmente ornamentaler Glasfenster aus merowingischer und karolingischer Zeit, um 800 

  • Ornamentale Glasmalerei der Neuzeit
    zum Beispiel: Die Stadt La Chaux-de-Fonds, aus der das Fenster stammt, ist besonders reich an Glasmalereien der Jugendstilzeit. Dekorative Kunstverglasungen zieren Treppenhäuser, Salons, Veranden, Schaufenster oder Oberlichter in Privathäusern.

  • Dachgeschoss
    Figürliche Glasmalereien aus dem Mittelalter
    zum Beispiel: Fragmentscheibe mit dem Kopf einer Heiligen, Frankreich, 12. und 19. Jh.
    im 19. Jahrhundert setzten die Restauratoren von Glasmalereien oft aus mittelalterlichen Fragmenten neue Scheiben zusammen, für Museen und Sammler. In diesem Fall steht ein aussergewöhnliches Kopfstück aus romanischer Zeit im Mittelpunkt.

  • Die Glasmalerien aus der Renaissance und der Barockzeit
    zum Beispiel: Bilscheibe von Jacob Schlee und Hans Werro, Freiburger Glaser (und Glasmaler ?), Adam und Eva, Heinrich Ban zugeschrieben, 1541
    Das aussergewöhnliche Glasgemälde zeigt das sprechende Wappen des Stifters Schlee (Schlehdorn) und ein Kröseleisen, das zum Zuschneiden der Gläser diente, in Anspielung an Hans Werros Beruf. Über dem Wappen weisen der Totenkopf und die Sanduhr auf die Vergänglichkeit des Lebens hin.

  • Die Glasmalerei des Historismus, des Jugendstils und des frühen 20. Jahrhunderts
    zum Beispiel: Bildscheibe mit Wirtshausszene, Hofglasmalerei Gustav van Treeck (München, 1854-1930), 1882
    Das historische Glasgemälde steht in der Tradition der deutschen "Kabinettscheiben".
    Die Inschrift bezieht sich auf das Studentenlied "Sitz ich in froher Zecher Kreise ..." von Ludolf Waldmann.

  • Ferner gab es da noch einen Bereich mit der Hinterglasmalerei.
    Diese Kunst eignet sich weniger für die Fotographie, infolge der verschiedenen Spiegelungen.
    Aber es lohnt sich auch diesen Bereich anzuschauen, da dort ebenfalls tolle Bilder entdeckt werden können. 

Nach einem anschliessenden Kaffee-Halt machten wir uns über das Seeland auf den Rückweg.

Es war ein toller Ausflug mit bleibenden Erinnerungen. Gerne wieder!!!
(sieht Euch auch die tollen Bilder unter Fotos "letzter Beitrag" an)

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