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Harley-Davidson streicht nach Gewinneinbussen Stellen

Der US-Motorradhersteller Harley-Davidson will sparen und streicht Stellen!
Der US-Motorradhersteller Harley-Davidson will sparen und streicht Stellen!

 

Bericht:

 

Chicago - Harley-Davidson plant wegen schwachen Geschäften einen Arbeitsplatzabbau. Der US-Motrorradhersteller kündigte am Dienstag nach deutlichen Gewinneinbussen im abgelaufenen Quartal eine Umstrukturierung im laufenden Vierteljahr an.

 

Dabei will sich das Unternehmen auf von Mitarbeitern trennen. Für Umbau und Abfindungen sollen bis zu 25 Millionen Dollar ausgegeben werden. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

 

Hintergrund ist der Gegenwind auf dem Heimatmarkt, wo der Umsatz um sieben Prozent einbrach. Im Konzern betrug der Rückgang im vergangenen Quartal 4,5 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel sogar um 19 Prozent auf 114 Millionen Dollar.

 

An der Börse kam der Zwischenbericht nicht gut an. Die Aktien der Traditionsfirma sanken vorbörslich um 1,4 Prozent (SDA).

Meine persönliche Ansicht:

Auf Grund meines Berichtes vom 7.10.2016 (Motorenschaden bei 24'000 km) empfehle ich dem Unternehmen, mehr auf Qualität anstelle der Quantität (viel zu grosser Modellpalette) zu setzen.
Als langjähriger, eingefleischter "Harleyaner" merke auch ich den Qualitätsverlust bei Harley und so wundert es mich nicht, wenn Andere, Gleichgesinnte, dieselben Erfahrungen machen müssen wie wir das in den letzten Jahren erlebt haben. Der Markt ist gross und es gibt trotz allem auch Alternativen.
Ob derArbeitsplatzabbau das richtige Konzept ist scheint mir fraglich. Es müsste in der Strategie des Unternehmens etwas anderes geschehen, damit Harley eine Kult-Marke bleibt.

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